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So würde Hitchcock präsentieren – Überzeugen mit dem Meister der Spannung platzhalter leer
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Interview mit dem Autor

Michael Moesslang

 

Wieso haben Sie Alfred Hitchcock als Thema Ihres aktuellen Buches gewählt?

Moesslang: Hitchcock ist der Master of Suspense, der Meister der Spannung und seine Filme begleiten mich quasi mein ganzes Leben schon. Sie sind immer noch so gut, dass sie regelmäßig im Fernsehen gezeigt werden. Hitchcocks Techniken sind sensationell einfach und zugleich sehr wirkungsvoll. Ich habe mir sie für dieses Buch genauer angeschaut, denn vieles davon ist auf Präsentationen übertragbar und macht diese spannender und überzeugender.

Wer sollte ihr Buch lesen?

Moesslang: Jeder, der präsentiert und dies mit mehr Wirkung und Überzeugungskraft tun will. Denn wenn die Zuhörer eine spannende Präsentation erleben, bleiben Sie aufmerksam und nehmen so die Inhalte besser an. Und lassen sich schließlich auch überzeugen.

Was verstehen Sie persönlich unter Spannung?

Moesslang: War für uns als Kinder die Vorweihnachtszeit nicht spannend, wenn wir neugierig waren, was das Christkind wohl bringen wird? Heute ist esfür mich ein guter Film oder eben auch eine gute Rede oder Präsentation. Gut dargestellte Spannung ist für mich immer etwas, das sich langsam aufbaut und zu einem unvorhersehbaren Abschluss kommt. In Filmen wie in Präsentationen. Eine Auflösung, die ich eben nicht erwartet habe, die mich aufrüttelt und belebt. Genau das ist Ziel einer spannenden Präsentation, aufzuwecken und Aufmerksamkeit bis zum Ende zu erzeugen. Ich liebe es, wirklich gelungene Beispiele dafür zu analysieren und daraus zu lernen. Genau diese Erfahrungen gebe ich in meinem Buch weiter.

Was ist der Nutzen für den Leser?

Moesslang: Das Buch ist so aufgebaut, dass es einerseits Spaß macht es zu lesen – alleine die Erinnerungen an die Filme tragen ihren Teil dazu bei. Dann erkärt es die Techniken und Methoden. Und schließlich gibt es genaue Anleitungen, wie der Leser das für seine Präsentationen nachvollziehen und einsetzen kann

Was sind grundlegende Unterschiede zwischen einem Film und einer Präsentation?

Moesslang: Um einen wesentlichen Punkt zu nennen: Hitchcock hatte zur damaligen Zeit insbesondere mit einer Unsitte zu kämpfen: die Menschen kamen irgendwann im Film in die Kinos. So wie heute, dass alle von Beginn an da sind, war selten. Hitchcock versuchte das zwar zu ändern, es gelang aber nur langsam. Zudem erzählten die Zuschauer von seinen Filmen, so dass viele schon mit einer gewissen Vorstellung in den Film gingen. Bei einer Präsentation ist es dagegen die Aufgabe des Redners gleich zu Beginn sein Publikum für sich zu gewinnen und dann alles so verständlich aufzubauen, dass es logisch und nachvollziehbar ist. Hitchcock dagegen liess schon Mal Dinge unerklärt. Im Film Die Vögel wird beispielsweise niemals wirklich erklärt, warum die Vögel plötzlich Menschen angreifen?

Welches ist Ihr Lieblingsfilm von Alfred Hitchchok?

Moesslang: North by Northwest, bei uns Der unsichtbare Dritte. Zum einen liebe ich Cary Grant mit seiner Eleganz, seinem Charme und seinem britischen Humor. Zum anderen hat Hitchcock hier eine Menge reingepackt: das Leitmotiv des unschuldig Verfolgten, die dramatischen Szenen als Cary Grant – volltrunken gemacht – ein Mercedes Cabrio entlang einer kurvenreichen Küstenstraße steuern muss, als er mit einem Sprühflugzeug angegriffen wird und schließlich zusammen mit Eva Marie Saint über die Köpfe der in Stein gehauenen Presidentenköpfe am Mount Ruhmore flieht. Er gilt auch als der typischste Hitchcock-Film und diente übrigens als Vorlage für die James Bond-Filme.

 

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Das sagen bekannte Experten zum Buch:

Nina Ruge leer Stefan Frädrich leer Monika Matschnig leer Nina Ruge,
Stefan Frädrich
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Das Buch ist im Redline Verlag, München, erschienen · Autor Michael Moesslang · ISBN 978-3868812985 leer